Tiefrote, vollreife Tomaten in einer cremigen Suppe, dazu frischer Basilikum und ein guter Schuss Olivenöl – Tomatensuppe aus frischen Tomaten schmeckt nach Sommer auf dem italienischen Land. Mit ein paar reifen Strauchtomaten, etwas Knoblauch und ein bisschen Geduld beim Schmoren entsteht ein Klassiker, der mit der Pulverversion aus der Tüte nichts mehr zu tun hat. Auch perfekt, um übrig gebliebene Tomaten am Ende der Saison zu verwerten.
⏱
Vorbereitung
10 Min
🔥
Kochzeit
30 Min
⏲
Gesamt
40 Min
🍽
Portionen
4 Pers.
⭐
Schwierigkeit
Einfach
Zutaten
1,5 kg
reife Strauch- oder Romatomaten
1
Zwiebel
3
Knoblauchzehen
2 EL
Olivenöl extra vergine
500 ml
Gemüsebrühe
1 TL
Zucker
1 Bund
frischer Basilikum
nach Geschmack
Salz, Pfeffer, eine Prise Chili
optional
100 ml Sahne oder ein Klecks Joghurt
zum Servieren
Olivenöl, Basilikum, geröstete Brotwürfel
Zubereitung
1
Tomaten kreuzweise einritzen, 30 Sekunden in kochendem Wasser blanchieren, in Eiswasser abschrecken und die Haut abziehen. Vierteln und Strunk entfernen.
2
Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Olivenöl in einem Topf erhitzen und beide 5 Minuten glasig dünsten, ohne dass sie bräunen.
3
Tomaten und Zucker dazugeben, umrühren und 5 Minuten bei mittlerer Hitze zerfallen lassen.
4
Mit Gemüsebrühe aufgießen, einige Basilikumblätter dazugeben und 20–25 Minuten bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen.
5
Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren. Wer eine besonders glatte Konsistenz möchte, streicht sie durch ein feines Sieb.
6
Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Chili abschmecken. Optional Sahne unterrühren. In tiefe Teller füllen, mit Olivenöl, Basilikum und Brotwürfeln servieren.
Vollreife Sommertomaten machen den entscheidenden Unterschied gegenüber Wintertomaten aus dem Supermarkt.
Tipps
Nur vollreife Tomaten verwenden. Mehlige Wintertomaten geben kein Aroma her – am Ende der Saison eingefrorene Sommertomaten sind besser als frische Treibhausware.
Die Prise Zucker ist kein Süßmittel, sondern hebt die natürliche Tomatensüße und mildert die Säure ab.
Wer eine besonders glatte Suppe möchte, püriert lange und passiert die Suppe danach durch ein feines Sieb – wie in der Gastronomie.
Variationen
Geröstet aus dem OfenTomaten mit Knoblauch und Zwiebel 30 Minuten bei 200 °C im Ofen rösten, dann verarbeiten. Tieferes, leicht rauchiges Aroma.
Mit Paprika300 g rote Paprika gemeinsam mit den Tomaten schmoren – wird süßer und runder im Geschmack.
Kalt als GazpachoSuppe nach dem Pürieren komplett abkühlen lassen, mit Gurke und mehr Olivenöl pürieren – die spanische Kaltvariante für den Sommer.
Mit Ricotta-KlößchenStatt Brotwürfeln kleine Klößchen aus Ricotta, Ei und Parmesan in die Suppe geben – aus einer Vorspeise wird eine Hauptmahlzeit.
Nährwerte
Nährwerte pro Portion (ca. 420 g)
Kalorien
235 kcal
Eiweiß
5 g
Kohlenhydrate
17 g
Fett
14 g
Ballaststoffe
4 g
Werte sind Durchschnittsangaben.
FAQ
Welche Tomaten eignen sich am besten?
Vollreife Strauch- oder Romatomaten. Wichtiger als die Sorte ist die Reife – nur eine wirklich reife Tomate bringt das volle Aroma. Außerhalb der Saison sind eingefrorene Sommertomaten oft besser als frische aus dem Treibhaus.
Muss ich die Tomaten häuten?
Für eine wirklich feine Konsistenz schon, sonst hast du Hautstücke in der Suppe. Wer es rustikaler mag oder durch ein Sieb passieren will, kann die Schale auch dranlassen.
Wie wird die Suppe besonders cremig?
Mit der Sahne am Ende oder durch das Pürieren mit dem Stabmixer für mindestens 2 Minuten. Auch ein Stück geriebene gekochte Kartoffel im Topf bindet die Suppe sämig.
Kann ich Tomatensuppe einfrieren?
Ja, in Portionsbehältern bis zu 3 Monate. Sahne erst nach dem Auftauen dazugeben, sonst kann sie ausflocken. Beim Aufwärmen kurz aufkochen, dann ist sie wie frisch.