Cremig wie Mousse, mit dem nussigen Aroma von Tahin, dezenter Schärfe vom Knoblauch und einem Spritzer Zitrone – richtig gut gemachter Hummus hat mit dem festen Brei aus dem Supermarkt-Becher wenig gemeinsam. In Beirut und Tel Aviv wird er traditionell besonders luftig und cremig serviert. Mit einer einfachen Methode (Eiswasser unter den Mixer) und etwas Geduld bekommst du auch zu Hause die seidige Konsistenz hin. In 15 Minuten fertig und perfekter Begleiter zu Fladenbrot, Falafel oder als Brotaufstrich.
Zutaten
Zubereitung

Tipps
- Eiswasser ist der Trick aus libanesischen Küchen. Die Kälte und das schnelle Einarbeiten machen den Hummus deutlich luftiger und seidiger.
- Kichererbsen schälen lohnt sich. 5 Minuten Mehraufwand, dafür entsteht die seidigste Konsistenz, die du je hattest. Mit den Fingern zwischen Daumen und Zeigefinger drücken, die Schale rutscht ab.
- Tahin gut umrühren, bevor du es verwendest. Das Sesamöl trennt sich oben ab und muss gründlich untergerührt werden.
Variationen
Nährwerte
FAQ
Konserven-Kichererbsen oder selbst kochen?
Konserven sind okay und der schnellste Weg. Wer selbst kocht: 250 g getrocknete Kichererbsen über Nacht einweichen und 60–90 Minuten weichkochen. Das Aroma ist besser, der Aufwand aber deutlich höher.
Was ist Tahin?
Tahin ist Sesampaste – pure, gemahlene Sesamsamen. Gibt es in jedem türkischen Laden, im Bioladen und mittlerweile auch in größeren Supermärkten. Beim Kauf auf die Konsistenz achten, sie soll cremig sein.
Warum wird mein Hummus klumpig?
Drei mögliche Ursachen: nicht lange genug gemixt, zu wenig Flüssigkeit oder kalte Zutaten. Die Kichererbsen sollten lange püriert werden (3+ Minuten), Eiswasser hilft. Tahin und Zitronensaft auch Zimmertemperatur.
Wie lange hält selbstgemachter Hummus?
Im Kühlschrank 4 bis 5 Tage in einer abgedeckten Schüssel mit etwas Olivenöl obendrauf. Eingefroren bis zu 3 Monate – Konsistenz bleibt überraschend gut, eventuell beim Auftauen kurz nochmal kurz pürieren.
